Graffiti/Street-Art -Tagung in Leipzig – Nachlese

Zwei Tage mit interessanten Vorträgen, vielfältigen Perspektiven und angeregten Diskussionen habe ich in einem überschaubaren und sehr angenehmen Kreis von Wissenschaftlern, Aktiven und Interessierten verbracht.

Sehr deutlich wurde dabei für mich, wie sehr immer noch um Begriffsbestimmungen und Abgrenzungen gerungen wird. Manchmal mag es wünschenswert erscheinen, diese Phase abzuschließen und endlich Einigung zu erreichen, gleichzeitig ist die Unterschiedlichkeit der Standpunkte aber auch sehr produktiv. Ich glaube, daß ein produktiver Dissens im Moment wichtiger ist als strikte Definitionen oder Klassifizierungen.

Welchen Einfluß hatten psychedelische Schriftgestaltungen auf die Entwicklung von Tags und Pieces? Wo ziehen wir die Grenzen zwischen Graffiti, Street-Art, Kunst und Kommerz? Wie können politische Zusammenhänge in diesem Bereich beschrieben werden? Für die Beantwortung solcher und ähnlicher Fragen gab es während der Tagung vielfältige Anregungen. Möglicherweise kann ich zu einigen Ansätzen bald mehr Informationen zusammentragen und vielleicht entschließt sich auch die LFS eine Zusammenschau der Beiträge bereitzustellen.

Für alle Interessierten hier die Folien meiner Präsentation. Da ich den Vortrag sehr frei gehalten habe, gibt es viele Beispiele und nur wenig Text. Wenn ihr dazu Fragen habt, antworte ich gern.

Vielen Dank an die Organisatoren der LFS um Axel Philipps, die Referenten und alle Teilnehmer! Es würde mich freuen, von Euch zu hören!

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